Alles über Garapa-Terrassendielen und pur natur Dielen im Vergleich!

Alles über Garapa-Terrassendielen und pur natur Dielen im Vergleich!

Unterschiede in Qualität, Ästhetik, Naturbelassenheit und mehr. Douglasie- oder Garapa Terrassendielen?

Bei der Verwendung des richtigen Materials für ihre Terrassen- oder Balkondielen gibt es Einiges zu beachten. Da jedes Holz seine eigenen Eigenschaften, Qualitäten, Nachteile und Proble

Garapa Terrassendielen: Das müssen Sie wissen!

Garapaholz wächst vornehmlich im tropischen Südamerika, d.h. Argentinien, Brasilien und Paraguay. Im inneren, physiologisch nicht mehr aktiven Part des Baumes, hat Garapa eine honiggelbe Farbe, mit zunehmendem Alter wird es gelblich braun oder goldbraun. Das äußere Garapa Holz, oder auch Splintholz, ist dem gealterten Kernholz farblich sehr ähnlich. Garapa Holz ist eher trocken und weist keinen charakteristischen Geruch auf.

Eine Garapa Terrassendiele ist schwer und hart und hat mittelmäßige Festigkeitseigenschaften. Nachteil: Um sie trocken zu bearbeiten, bedarf es einem hohen Kraftaufwand und man benötigt mit Hartmetall bestücktes Werkzeug. Nägel und Schrauben lassen sich nur mit vorgebohrten Löchern in Garapa Terrassenholz integrieren. 

Ein weiteres Manko der Holzart Garapa ist die schlechte Verklebbarkeit, außerdem kann der Kontakt mit Garapaholz-Staub zu Hautreizungen führen. Beim Thema Pilz- und Insektenresistenz ist die Leistung von Garapaholz nicht konstant. Es wird nach DIN-EN 350-2 Bestimmungen teilweise als sehr dauerhaft aber auch als nur mäßig dauerhaft eingestuft. Weil im Holz relativ viel Kieselsäure enthalten ist, ist die Resistenz gegenüber in Meerwasser enthaltenen Schädlingen nicht hoch. 

Garapa Holz hat mittlere Quell- und Schwindwerte. Quell- und Schwindwert geben an, wie weit sich Holz bei unterschiedlichen Feuchtigkeitsumständen ausdehnt bzw. zusammenzieht. Die Dimensionsstabilität des Garapaholzes wird nur als befriedigend eingestuft. Dimensionsstabilität oder auch Stehvermögen gibt die Maß- und Formänderung eines Holzes relativ zur Luftfeuchtigkeit an. Je geringer Quell- und Schwindwert, desto praktischer ist das für die Terrassendielen. Ob für ihre Terrassendielen Garapa die richtige Wahl ist, sollten sie mit Hinblick auf alle hier aufgeführten Faktoren beurteilen.

Terrassendielen aus Douglasien von pur natur:

Zu den Douglasien zählen die Douglastanne, Douglasfichte, Douglaskiefer und Oregon Pine. Auch das Douglasienholz ist ein in Europa beheimatetes Nutzholz. Obwohl es natürlicherweise erst in Nordamerika wuchs, wurde es für die europäische Forstwirtschaft interessant. Der Grund sind seine guten Wuchseigenschaften. Die Bestände, die nun in Europa wachsen, sind also extra dazu angelegt worden, um eine Nutzholzquelle zu kultivieren. Das äußere Holz der Douglasie ist weiß bis gelb-grau, das Kernholz ist wesentlich dunkler. Die Farbe reicht von gelblich braun bis rot-braun. Douglasie verfügt über einen natürlichen Schutz vor natürlichen Einflüssen wie Feuchtigkeit, Pilze, Insekten etc. Der hohe Harzanteil imprägniert das Holz, damit die Dielen eventuellen Witterungseinflüssen trotzen können. Douglasienholz braucht deswegen nicht zwingend eine Behandlung, um beständig zu bleiben.

Eigenschaften von Douglasieholz

Wie gut sich Douglasie bearbeiten lässt, ist durch die Jahrringbreite bedingt. Die Jahrringbreite verstärkt die Ungleichmäßigkeit des Holzgewebes und verschlechtert dadurch die Bearbeitbarkeit. Wenn man zum Beispiel Nägel oder Schrauben in das Holz schlagen will, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Holz Terrassendielen splittern. Genau wie die Eiche weist das Holz der Douglasie eine hervorragende Oberflächenbearbeitbarkeit auf. Auch hier sind Lasieren, Streichen und Ölen kein Problem. Dadurch, dass man die Oberfläche von Douglasiendielen sehr glatt hobeln kann, ergeben sich einige Vorteile. Regenwasser kann schneller ablaufen und auch der Reinigungsprozess der Terrassendielen wird erheblich erleichtert.

Durch die helle Farbe des Holzes sind bei der Einfärbung der Dielen der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Auch die Verklebbarkeit ist ähnlich gut wie bei Eichenholz. Eine schnelle Trocknung stellt Douglasienholz vor keine Probleme. Bei milder Trocknung ist mit guten Ergebnissen hinsichtlich Rissbildung, Harzaustritt und Pilzbefall zu rechnen. Holz wird getrocknet um die Quell- und Schwindwerte niedrig zu halten. Diese Werte sind besonders bei der Herstellung von Terrassendielen besonders wichtig.

Bild von Manfred Richter

Bild von Manfred Richter auf Pixabay 

Dauerhaftigkeit (Widerstandsfähigkeit): Die Widerstandsfähigkeit beschreibt die Resistenz eines jeden Holzes gegen Pilze und Insekten, die die Verrottung des Holzes begünstigen. Das europäische Komitee für Normung klassifiziert die Dauerhaftigkeit von Holz in fünf Kategorien, die die Lebenserwartung einschätzen: von 1 - sehr dauerhaft bis 5 - nicht dauerhaft. In der folgenden Tabelle sind einige gängige Nutzholzarten aufgeführt. Es wird die Dauerhaftigkeit nach der EN 350 Richtlinie verglichen. Bei Holz Terrassendielen ist sie ein wichtiger Faktor um zu beurteilen, ob sich eine Holzart für die Nutzung eignet.

Dauerhaftigkeitsklassen nach EN 350

Lebensdauer

Holzarten

1 – sehr dauerhaft

mindestens 25 Jahre

Teak, Cumaru, Garapa

2 – dauerhaft

15 bis 25 Jahre

Eiche, Meranti, Bangkirai

3 – mäßig dauerhaft

10 bis 15 Jahre

Sapeli, Nussbaum, Douglasie

4 – wenig dauerhaft

5 bis 10 Jahre

sibirische Lärche, Fichte

5 – nicht dauerhaft

weniger als 5 Jahre

Ahorn, Birke, Buche


Naturbelassenheit:  pur natur verwendet für ihre Terrassendielen nur regionales Holz. Wenn sie erwägen sich für ein tropisches Holz wie Garapa oder beispielsweise Bangkirai zu entscheiden, sollten sie sich darüber bewusst sein, dass für diese Holzarten tropischer Wald in Asien oder Südamerika abgeholzt wird. Bei der Abholzung herrschen schlechte Arbeitsbedingungen und die Angestellten werden nicht angemessen bezahlt. Die Auswirkungen von Regenwaldabholzung in den letzten Jahrzehnten war fatal. Sie haben maßgeblich zur Klimakrise und zu steigenden Treibhausgas-Werten beigetragen. Sie stellen weiterhin eine Bedrohung für die Artenvielfalt von Flora und Fauna in Südamerika sowie Süd- und Südostasien dar. Das Ökosystem der Regenwälder wird mit der industriellen Abholzung aus dem Gleichgewicht gebracht, indem Lebensraum in Form von Bäumen entnommen wird. Auch Lagerung und Abtransport des Holzes verursachen erheblichen Schaden.

Foto von Louis von Pexels

Mit pur natur Douglasien Verantwortung übernehmen

Gerade in Zeiten von Klimaerwärmung und zunehmendem Waldbrandrisiko sowie der zunehmenden Anzahl gezielter Brandrodungen (wie zum Beispiel im Amazonas-Regenwald) sollte man sich kritisch mit der Wahl des Holzes für seine Bauvorhaben beschäftigen. Selbst ein FSC-Siegel, das manchen Holzarten ausgestellt wird, ist nicht zwingend ein Beweis dafür, dass die Abholzung nachhaltig und damit weniger klimabelastend vonstatten gegangen ist. Zu guten Arbeitsbedingungen liefert das Siegel ebenfalls keine Garantie. Denn: Es werden immer wieder Verstöße gegen die FSC-Regeln aufgedeckt. Daher ist man mit regionalem Douglasie Holz von pur natur immer auf der sicheren Seite. Unserer Firmenphilosophie entsprechend, garantieren wir ihnen lokales, nachhaltiges Holz, das keine unnötigen Lieferwege hinter sich hat und dementsprechend preiswert ist. Zwar haben Tropenhölzer viele Vorteile. Wir von pur natur sehen jedoch die größeren Vorteile in der verantwortungsbewussten Beschaffung von Nutzholz. Dementsprechend greifen wir für unsere Produkte nur zu heimischen Holzarten wie Douglasie und Eiche. Bei diesen Holzarten verfügen wir über die nötige Expertise und haben Erfahrung und Vertrauen mit unseren Zulieferern aufgebaut. Außerdem verarbeiten wir unser Douglasien- und Eichenholz nach höchsten Qualitätsstandards, die wir nur durch Erfahrung mit diesen Holzarten erreichen konnten.

Fazit: Douglasienholz als heimische Option

Sowohl Garapa Holz als auch Douglasienholz eignet sich hervorragend als Material für Terrassendielen, da sie beide schwere und harte Nutzholzarten sind. Garapa Holz weist zwar bessere Beständigkeitswerte auf, dafür ist es aber schwieriger zu bearbeiten. Douglasienholz lässt sich frei nach den eigenen Vorstellungen umfärben. Die Quell- und Schwindwerte der beiden Holzarten sind ähnlich. Ein wichtiger Vorteil, der Douglasienholz gegenüber der Holzart Garapa aufweist, ist die Nachhaltigkeit und die umweltschonende Abholzung. Für Garapa Dielen wird Regenwald abgeholzt, dadurch schwindet rarer Lebensraum von seltenen Tier- und Pflanzenarten und Ökosysteme, die sich seit tausenden von Jahren austariert haben, geraten aus dem Gleichgewicht. Wir sind der Meinung, dass dies ein wichtiger Faktor in der Entscheidung für (oder gegen) eine Garapa Terrasse sein muss. Bei pur natur können sie sich sicher sein, dass wir ihnen beste Holz Terrassendielen aus regionalen Beständen und qualitativ hochwertiger Verarbeitung liefern.

FAQ:

Was ist Garapa Holz?

Garapa Holz ist ein Tropenholz, das oft bei Terrassendielen Verwendung findet.

Welches heimische Holz für Terasse?

Die in Mitteleuropa wachsenden Hölzer der Douglasienfamilie eignen sich durch ihre Beständigkeit und Witterungsresistenz hervorragend für Terrassendielen.